{"id":113,"date":"2014-01-09T08:32:20","date_gmt":"2014-01-09T08:32:20","guid":{"rendered":"http:\/\/fragmaike.de\/?p=113"},"modified":"2014-01-09T08:32:20","modified_gmt":"2014-01-09T08:32:20","slug":"getting-around","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fragmaike.de\/?p=113","title":{"rendered":"Getting around"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zwei Tage mit relativ langen Autofahrtzeiten liegen hinter mir. Erst ging es gestern von Akaroa nach Twizel, an den Fu\u00df des Mount Cook, Neuseelands h\u00f6chster Berg. Also einmal quer durchs Land.<\/p>\n<p>Eine ziemliche Strecke (ca. 500 KM) aber durch wunderbare Landschaften. Eigentlich sollte man die ganze Zeit eine Kamera nebenher laufen lassen oder an jedem zweiten Begrenzungspfosten stoppen und ein Bild machen. Zeitweise f\u00fchlte ich mich wie in Finnland mit Birken und hellgr\u00fcnen Wiesen wohin man schaute. Dann ein St\u00fcck Schwarzwald mit dunklen Tannen, direkt \u00fcbergehend in die L\u00fcneburger Heide. Und nein!!! Ich h\u00e4tte nicht zu Hause bleiben k\u00f6nnen ;o) Trotz der \u00c4hnlichkeiten ist es immer noch etwas ganz anderes.<\/p>\n<p>Auch das Wetter hatte alle Facetten in petto. Start bei strahlend blauem Himmel, der sich dann verdunkelte, Regen schickte und wieder Sonne. Je n\u00e4her ich den Bergen kam, umso gr\u00f6\u00dfer und bedrohlicher wurden die Wolken. Regen kam keiner mehr, aber alles war in Wolken verh\u00fcllt und vom Mount Cook war nichts, aber auch gar nichts zu sehen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr war die Unterkunft super! Auf einer Schaffarm mitten im Feld. Die Schafe kamen bis an das Terrassendeck und schauten mal neugierig nach, was wir da so treiben. Die Leute im Zimmer nebenan und ich waren begeistert! Und einen dazugeh\u00f6rigen Hund gab es auch \u2013 grins\u2026. Kein Border Collie, aber ein ganz lieber Labrador.<\/p>\n<p>Das St\u00e4dtchen Twizel selbst gib nicht viel her, daher habe ich mir einen ruhigen Abend mit lesen geg\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Heute Morgen strahlte dann die Sonne wieder vom blauen Himmel und ich konnte endlich sehen, wo der gro\u00dfe Berg denn nun eigentlich ist. Direkt vor meinem Fenster! Ich habe also die ganze Nacht mit Blick auf Mount Cook verbracht und es nicht gewusst. Ich bin fr\u00fch raus, da die Fahrtstrecke heute auch lange war, aber den Berg so nah, da musste ich noch hin. Also los! Auf halber Strecke gibt es einen Aussichtspunkt auf den Berg mit See vornedran. Phantastisch!!!!!!!!! Das Wasser in den Seen hier ist hellblau\/t\u00fcrkis. Eine Wahnsinnsfarbe! Liegt wohl an den Gletschern. Aber man ist dauernd versucht die x-te Aufnahme mit der Kamera zu machen. Ich schaue gleich mal, wie viele Bilder ich gemacht habe\u2026. Und es waren einige Seen auf dem Weg\u2026.<\/p>\n<p>Der Berg mag mich aber wohl nicht, denn als ich endlich angekommen war, hatte er sich wieder in Wolken geh\u00fcllt. Klasse\u2026. \ud83d\ude41\u00a0 Egal, ich war da. Als ich dann wieder auf der Hauptstrasse nach ca 45 Minuten ankam, waren die Wolken weg. Da wollte mich \u201ejemand\u201c auf den Arm nehmen\u2026<\/p>\n<p>Auf ging es dann nach Manapouri in die Fjordenlandschaft. Morgen steht eine Tagesbootsfahrt in einem der Fjorde, dem Doubtfull Sound statt. Angeblich hatte Kapit\u00e4n James Cook bei der Einfahrt in diesen Fjord seine Zweifel, ob das gut geht und das Schiff nicht zu gro\u00df ist. Daher der Name.<\/p>\n<p>Auch auf diesem Weg ging es durch unterschiedlichste Landschaften. Berge, kahle Landstriche, tiefe Schluchten und gr\u00fcne H\u00fcgel. Jetzt wurde mir auch klar, wie es \u00fcberall hei\u00dft, dass es mehr Schafe als\u00a0 Menschen gibt. Was ich alleine auf diesem Abschnitt an Schafherden gesehen habe\u2026.unfassbar!!!!!! Teilweise war kein Ende der Herde zu erkennen. Wolle gibt es also ausreichend ;o)<\/p>\n<p>Auf dem Weg habe ich dann auch mal wieder gemerkt, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist\u2026. Tanken stand an. Frage: Ist der Tank auf der rechten oder linken Seite des Autos? Eine 50\/50 Chance. Ich habe verloren\u2026. Egal, ging trotzdem. Dann die Frage: Diesel oder Benzin? Zum Gl\u00fcck stand im Tankschloss. Puh\u2026. H\u00e4tte b\u00f6se ausgehen k\u00f6nnen\u2026 So weit, so gut. Rein in die Tankstelle, bezahlen. Schnell zum Auto zur\u00fcck, die anderen warten ja schlie\u00dflich. Na, auf welcher Seite wollte ich einsteigen???? Genau, links. Die im Auto hinter mir m\u00fcssen auch gedacht haben: \u201eTouristen\u2026..\u201c Augen verdreh\u2026.. Naja, schnell ums Auto rum und auf der (zumindest hier) richtigen Seite hinters Lenkrad.<\/p>\n<p>Unterwegs habe ich verschiedene Stopps eingelegt. Sch\u00f6n war es vor allem in Cromwell. Schlie\u00dflich bin ich in Manapouri angekommen. Noch ein kurzer Ausflug ins nahe gelegene Te Anau. Da war es mir aber zu touristisch. Ganze Busladungen\u2026. Also nur schnell was eingekauft, einmal die Hauptstrasse rauf und wieder runter (mehr gab es eh nicht) und wieder in mein Cottage. Das ist auch wieder super! Sch\u00f6n eingerichtet mit Waschmaschine! Also erstmal gewaschen und die Sonne zum Trocknen genutzt. Jetzt l\u00e4uft Sex and the City im Fernsehen. Das g\u00f6nne ich mir ;o)<\/p>\n<p>Morgen wird es spannend. Den ganzen Tag auf einem Boot. Hoffentlich werde ich nicht seekrank\u2026.<\/p>\n<p>Bis bald!<\/p>\n<p>Maike<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Zwei Tage mit relativ langen Autofahrtzeiten liegen hinter mir. Erst ging es gestern von Akaroa nach Twizel, an den Fu\u00df des Mount Cook, Neuseelands h\u00f6chster Berg. Also einmal quer durchs Land. 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